PICK UP
Seit 1991 verleiht das Rock.Büro Süd jährlich den "Bayerischen Rockpreis PICK UP".
Das Rock.Büro Süd würdigt damit beispielgebendes Engagement von Einzelpersonen oder Institutionen zum Nutzen der Rock- und Pop-Szenen im Freistaat Bayern.
PICK UP stellt heraus, was einzelne bereits zuwege bringen oder was für andere machbar sein kann. Dazu zählte in der Vergangenheit das Engagement von Zeitungsverlagen für eigene Bandförderprojekte (SZ Stadt-Land-Rockfestival oder die "Rockbühne" der Nürnberger Nachrichten) ebenso, wie kommunales Engagement (das Übungsraumzentrum "Tabakfabrik" der Stadt Passau bzw. das Schulmusikförderprojekt "Unsere Show" der Stadt Augsburg), oder Jugendkulturprojekte wie das "Radio Klangbrett" des Stadtjugendrings Aschaffenburg. Auch privatwirtschaftliches Engagement gehörte regelmäßig zu den beispielgebenden Preisträgern: das Label bzw. der Vertrieb "Hausmusik", der wegweisend für die Weilheimer Szene und weit darüber hinaus war; das Engagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken für die bayernweite Schülerbandfestivalförderung und das Engagement des Keller-Verlages ("Der MUSIKMARKT") für die Clubförderung in Bayern.
Auch politische Entscheidungen wurden gewürdigt. So z.B. die Entscheidung des Bezirks Unterfranken für die Einrichtung einer Vollzeitstelle eines Popularmusikbeauftragten. Ähnlich preiswürdig auch die Auszeichnung für die Stadt Aschaffenburg wg. der Schaffung einer Halbtagsstelle in einem kommunalen Musikbüro zur Szeneförderung. Nicht zu vergessen die Verleihung an den damaligen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg für die Schaffung der Popakademie Mannheim - trotz widrigster Haushaltsverhältnisse.
Und final gehörten auch namhafte Künstler zu den Geehrten, die sich für den Aufbau von Nachwuchskünstlern persönlich und glaubwürdig eingesetzt haben: "Schandmaul" für ihr Projekt "Newcomermusic" und Peter Maffay, ohne dessen Unterstützung es die bundesweite Aktion "Rock ‘n‘ Future" mit rund 600 Bands bei 151 Festivals in 140 Städten nicht gegeben hätte. Würdenträger waren ausgezeichnet worden: Toni Dillenkofer, den inzwischen verstorbenen Direktor der Musikakademie Hammelburg, der viel dazu beigetragen hat, dass Popkultur auch auf Ebene der bayerischen Bezirke Anerkennung fand, oder der Landtagsabgeordnete Karl Freller, der die maßgebliche Weichenstellung ermöglichte, um Anfang der neunziger Jahre die "Bayerische Rockintendanz" politisch zu ermöglichen.
Im Bereich der Livemusik wurde mit Walter Hertle ein kleiner Clubbetreiber geehrt, der mit viel Idealismus und Engagement jungen Bands eine Auftrittsplattform außerhalb der urbanen Szenen bot. Weil insbesondere im Bereich der Jugendzentrumskonzerte unnötig hemmende Gebühren marginalisiert wurden, ging der Preis einmal auch an den GEMA-"Jugendtarif".
Der "Bayerische Rockpreis PICK UP" ist kein Preis für die künstlerische Leistung einer Band oder eines Einzelinterpreten!
Open-Flair Eschwege
Job in Augsburg
Sprich mit uns auf Facebook.
Anmeldung / Login
Passwort vergessen?
Neues Passwort anfordern.
Noch kein Konto?
Hier geht es zur Registrierung.


