PICK UP Preisträger 1991 -2000

2000 - Walter Hertle - Livebühne Weißes Ross

Pick Up 2000 - Weisses Ross

Walter Hertle betreibt den Musikclub Weißes Ross in Immeldorf/Mittelfranken seit 22 Jahren "voll unglaublichem Idealismus, Engagement und persönlichen Entbehrungen", so MdL Christa Naaß, die Hertle für den Pick Up nominiert hatte.

Dieses "beispielgebende Lebenswerk" wurde hervorgehoben, weil Livemusikbühnen seit Jahren vermehrt um ihre Existenz zu kämpfen haben. Und insbesondere jene Bühnen immer weniger werden, die jungen Rock- und Popbands Auftrittsmöglichkeiten anbieten - und damit maßgeblich zum Künstleraufbau beitragen.

1999 - Maigk Sommer und Stadt Aschaffenburg

In Aschaffenburg wurde mit dem JUKUZ Musikbüro und der Halbtagsstelle eines Musikbeauftragten eine kontinuierliche Anlaufstelle geschafen, die vorbildlich für ganz Bayern ist.

Die Stadt Aschaffenburg hat aufgrund der von Maigk Sommer erstellten und voran getriebenen Konzeption und Vorarbeit einen für alle anderen bayerischen Gebietskörperschaften vorbildlichen Weg beschritten.

Das Angebot an die Bands umfasst neben der allgemeinen Beratungsfunktion und der Vermietung von Proberäumen insbesondere Konzertveranstaltungen, Seminare und Workshops, die Publikation von Szene-Samplern und das lokale Musikmagazin "Stolling Rone" sowie die Online-Datenbank "data noize".


Vorbildlich auch das Projekt "muSIC mEETS mEDIA", bei dem Muskclips gedreht, Soundtracks produziert, Filme nachvertont, CD-ROMs und Websites erstellt, sowie Konzertmitschnitte gemacht werden.

1998 - Der Musikmarkt - Keller Verlag, München/Starnberg

Pick Up 1998 - Musikmarkt

Der Musikmarkt (Keller Verlag, Starnberg/München) hat mit einer Spende in Höhe von 28.000 DM Clubs und Open-Air-Veranstalter in Bayern unterstützt und damit ein nachahmenswertes Zeichen gesetzt.

Über den materiellen Aspekt hinaus, wurde die Bedeutung der Livebühnen für die bayerischen Rockszenen herausgehoben und das große Engagement sowie der Idealismus gewürdigt, ohne den viele lokale Plattformen für Rockkultur kaum mehr überlebensfähig sind.

1997 - Peter Maffay, Tutzing

Pick Up 1997 - Peter Maffay

Peter Maffay hat völlig uneigennützig dazu beigetragen, daß der Kontakt zwischen Rockszenen und Wirtschaft maßgeblich intensiviert werden konnte.

Seine Schirmherrschaft war ein entscheidender Faktor, die Aktion "ROCK ‘N‘ FUTURE" mit dem Sponsor Allianz Versicherungs-AG zu realisieren.

Von den 151 Clubkonzerten fanden rund zwei Dutzend auch in Bayern statt. Damit konnte die Szene unter Beweis stellen, daß auch der nonkommerzielle Rockbereich ein zuverlässiger und interessanter Partner für die Wirtschaft ist.

1996 - Karl Freller MdL, Schwabach

Pick Up 1996 - Karl Freller

Karl Freller hatte maßgeblichen Anteil an der Präsenz der Popularmusik im Bayerischen Musikplan und war nachhaltig an der Institutionalisierung der Bayerischen Rockintendanz beteiligt.

Er hat damit etwas auf den Weg gebracht, was heute in ganz Deutschland als vorbildlich bei der Rockförderung eingestuft wird.

1995 - Josef Toni Dillenkofer (†), Direktor der Bayerischen Musikakademie Hammelburg

Der Dialog zwischen RockmusikerInnen, die kreativ sein und diese Kreativität ohne viele Grenzen auch ausleben wollen, auf der einen und Politikern wie Administration auf der anderen Seite fällt oft schwer.

Trotz so mancher Widerstände hat Toni Dillenkofer, den Dialog mit dem "Infotreff Rockmusik" und die Anerkennung der Rockmusik im Bezirk Unterfranken in die Wege geleitet.

1994 - Genossenschaftsverband Bayern e.V. (Volksbanken u. Raiffeisenbanken), München

Pick Up 1994 - Volks- und Raiffeisenbanken

Mit dem Sponsoring des Genossenschaftsverbands Bayern für die ABMI-Aktion ("ROCKin‘ BAYERN-Schülerbandfestivals") wurde vorbildlich unter Beweis gestellt, daß eine Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Amateurrockmusik erfolgreich praktizierbar ist.

Imagezugewinn auf der einen und Szeneförderung auf der anderen Seite müssen sich nicht mehr ausschließen.

1993 - Michaela und Josef Fichtner, Redakteure der Mittelbayerischen Zeitung, Regensburg

Beide haben über viele Jahre buchstäblich schwarz auf weiß bewiesen, daß Rockmusik in der Tageszeitung nicht zur Nabelschau internationaler Stars verkommen muß. In Wort und Bild berichten sie seit langem kompetent und ausführlich über Veranstaltungen und sonstige Ereignisse der Rockszene in der Oberpfalz.

Sie wirken damit nicht nur als Multiplikatoren, sondern verhelfen der regionalen Rockszene zu mehr kulturellem und gesellschaftlichem Image.

1992 - Martin Wehrhahn, Leiter der Abteilung Technik im Kulturreferat München

Auf seine Initiative hin wurde ein kommunaler Technikpool aufgebaut. Münchner Vereine und Kulturinitiativen können professionelle Ton- und Lichtanlagen kostenlos ausleihen. Dadurch wurde eine Vielzahl zusätzlicher Kulturveranstaltungen überhaupt erst möglich.

1991 - Dr. Max Brunner, Kulturreferent der Stadt Passau

Mit seiner maßgeblichen Unterstützung konnte die örtliche Musikinitiative ein ehemaliges Fabrikgebäude anmieten und zum Übungsraumzentrum ausbauen. Die Proberaumnot in der Dreiflüssestadt war damit auf einen Schlag behoben.

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