OHURA - Musikerinnenprojekt Bayern
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Während Frauen in vielen Bereich zunehmend Führungspositionen einnehmen, liegt der Anteil der Musikerinnen in der Popularmusik gerade mal bei acht Prozent. Um das gesamte Berufsfeld Musik mit seinen vielseitigen Möglichkeiten für Mädchen und Frauen zu öffnen und sie aus der Konsumentinnenrolle zu holen, bietet OHURA seit 1996 Workshops mit inzwischen 30 qualifizierten Dozentinnen für jungen Frauen und Mädchen an und fördert die Entstehung kontinuierlich probender Mädchen- und Frauenbands.
OHURA schafft mit ihren Angeboten (jin der Spitze früher bis zu 80 mehrtägige Workshops und Tageskurse, aktuell aufgrund gesunkener Fördermittel über 50 Kurse) Freiräume, in denen Frauen und Mädchen zusammen Musik machen, ihre eigene Kreativität ausbauen und sich am Instrument weiter entwickeln können.

Für Mädchen im Alter von 9 bis 17 Jahren bietet OHURA spezielle Schnupperworkshops an Instrumenten. Obwohl Popularmusik im Leben von Jugendlichen eine zentrale Rolle einnimmt, gibt es nur wenige Mädchen, die selbst kreativ tätig werden.
Da besonders außerhalb der Ballungsgebiete ein Defizit an frauenspezifischen Angeboten zu verzeichnen ist, erreicht OHURA durch den Einsatz des Rockmobils vor allem Mädchen in strukturärmeren Regionen. KooperationspartnerInnen sind Jugend-/Kulturzentren, soziale Institutionen, Gleichstellungsbeauftragte, Jugendringe etc..
Die Projektfinanzierung durch das Kunstministerium und die sieben bayerischen Bezirke steht jedoch jedes Jahr auf sehr wackeligen Füßen.
Einzelfördermittel kamen bislang von der Deutschen Phono-Akademie und aus Spenden (GEMA-Stiftung).
DETAILINFOS gibt es auf der separaten Projekt-Website unter
»www.ohura.de«