Bayerischer Rockpreis PICK UP



Bayerischer Rockpreis PICK UP

Seit 1991 verleiht das  Rock.Büro SÜD jährlich den "Bayerischen Rockpreis PICK UP". Neuer Partner ist Radio BAYERN3, das den Preis heuer mit 3.000 € dotiert!
Das Rock.Büro SÜD  würdigt damit beispielgebendes Engagement von Einzelpersonen oder Institutionen zum Nutzen der Rock- und Pop-Szenen im Freistaat Bayern.


PICK UP stellt heraus, was einzelne bereits zuwege bringen oder was für andere machbar sein kann.


NOMINIERUNGEN für 2010

Ihr kennt ein Projekt oder eine Einrichtung, das/die sich Beispiel gebend zum Nutzen der bayerischen Szenen einsetzt? Dann reicht den Vorschlag bis 15. August 2010  bei uns ein.
Ausführliche Infos »HIER«!


 DIE BISHERIGEN PREISTRÄGER
 2009

Radio KLANGBRETT, Aschaffenburg
Der vom Bayerischen Rundfunk/BAYERN3 mit 3.000 Euro dotierte und seit 1991 vom Rock.Büro SÜD getragene "Bayerische Rockpreis PICK UP" wurde am 3. Dezember bei einer Feierstunde im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst an das Jugendradio "Klangbrett" des Stadtjugendrings Aschaffenburg verliehen. Der Preis wurde von Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch überreicht 
Die Jury aus Pop-affinen Landespolitikern sowie Vertretern von Musikbranche und Medien würdigte damit den szenefördernden Ansatz und die medienpädagogische Ausrichtung der jungen Programmmacher. Zahlreiche ehrenamtliche Jugendliche produzieren jede Woche fünf Stunden Sendezeit. Das Jugendradio speist die Sendungen auf der Frequenz von "Radio Galaxy" im Großraum Würzburg ein. Die lokale und regionale Bandszene spielt dabei eine zentrale Rolle. Einheimische Bands und Festivals bilden auch die Brücke zu Off-Air-Veranstaltungen, wo sich das Team zum Beispiel mit einem Alkoholpräventionsprojekt oder im Migrationsbereich engagiert. Heubisch betonte: „Die außergewöhnliche Kombination von Musikförderung und Engagement gegen Alkoholmissbrauch macht das Jugendradio ‚Klangbrett’ einmalig.“
Der Jury gehörten aus der Landespolitik MdL Dr. Ludwig Spaenle (CSU/), MdL Tobias Thalhammer (FDP), MdL Dr. Linus Förster (SPD), MdL Claudia Jung (Freie Wähler) und MdL Thomas Mütze (B'90/Grüne) an. Den Bereich Medien vertraten Walter Schmich (Programmchef BAYERN3), Edi van Beek (Musikchef BAYERN3), Guy Fränkel (Programmchef ROCK ANTENNE) und Stephan Handel (Süddeutsche Zeitung). Aus dem Bereich der Musikbranche waren vertreten Dr. Ralph Weigand (Plan 1 Media/Deutscher Komponistenverband), Goar Biesenkamp (Unicade Music), Oliver Alexander (One Louder Publishing), Rüdiger J. Veith (Music Support Group), Tom Büscher (F.A.M.E. Artist Recordings) und der Bayerische Rockintendant Bernd Schweinar (Rock.Büro SÜD).

Foto: Peter Hemza/Bayer. Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

 2008 Nürnberger Nachrichten + Süddeutsche Zeitung
Nürnberg u. München
Der mit 5.000 Euro dotierte und von ROCK ANTENNE und Rock.Büro SÜD getragene "Bayerische Rockpreis PICK UP 2008" wurde im Rahmen der "Medientage München" an die Nürnberger Nachrichten und die Süddeutsche Zeitung verliehen. Die Jury aus Landespolitikern sowie Vertretern aus Musik und Medien würdigt damit, dass sich beide Verlagshäuser mit eigenen Aktivitäten beispielgebend für die Förderung der lokalen und regionalen Popkulturszenen einsetzen.

Die "NN-Rockbühne" der Nürnberger Nachrichten und das "Stadt - Land - Rock - Festival" der Süddeutschen Zeitung sind für zahlreiche Bands und Talente in den letzten Jahren zu einer unverzichtbaren Publikumsplattform geworden. Die Jury betonte, dass den beteiligten Künstlern in der Vor- und Nachberichterstattung eine elementare mediale Präsenz verschafft werde, die für die weitere Band-PR einen hohen Nachhaltigkeitsfaktor aufweise.

Nominiert wurden die Nürnberger Nachrichten vom Verein Musikzentrale e.V., der in seiner Begründung hervorhob: "Mit der 'NN-Rockbühne' übernimmt der Verlag seit 15 Jahren Verantwortung im Bereich Jugendkulturförderung und prägt damit nachhaltig die lokale Bandszene". MdL Dr. Ludwig Spaenle, Vorsitzender des Ausschusses für Hochschule und Kultur im Bayerischen Landtag, der die Süddeutsche Zeitung vorgeschlagen hatte, lobte nicht nur deren "kontinuierliches und ernsthaftes Engagement zum Nutzen junger Bands". Spaenle blickte auch in die Zukunft: "Möglicherweise können wir mit der Verleihung auch anderen Verlagen einen Denkanstoß geben".

"Wir freuen uns sehr, dass die Preisträger aktiv eine ganze Bandbreite an Bands unterstützen und somit die gesamte bayerische Rockszene vom Bayerischen Rockpreis PICK UP und dem Engagement der Preisträger profitieren", so Guy Fränkel, Programmchef ROCK ANTENNE.

Der Jury gehören aus der Politik MdL Dr. Ludwig Spaenle (CSU/Vors. des Kulturausschusses im Landtag), MdL Dr. Linus Förster (SPD) und MdL Thomas Mütze (B'90/Grüne) an. Den Bereich Medien vertreten Guy Fränkel (Programmchef ROCK ANTENNE), Justus Fischer (Musikchef ANTENNE BAYERN) und Walter Schmich (Programmchef Bayern3), die Musikbranche u.a. Dr. Ralf Weigand (Plan 1 Media/Dt. Komponistenverband), Matthias Gibson (MG Entertainment), Oliver Alexander (One Louder Publishing), Rüdiger J. Veith (Music Support Group) und Bernd Schweinar (Rock.Büro SÜD).
2007
SCHANDMAUL
Gröbenzell
Der mit 5.000 € dotierte und von Rock.Büro SÜD und ROCK ANTENNE getragene "Bayerische Rockpreis PICK UP" wurde für das Jahr 2007 im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN an die Band "Schandmaul" verliehen.  Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates, übergab den Preis in Vertretung des kurzfristig verhinderten Staatsministers Dr. Thomas Goppel an die Band aus "GröbenHell". Die Jury aus Landespolitikern sowie Vertretern von Musikbranche und Medien würdigt damit das solidarische Engagement der sechs Musiker für die Talentförderung junger Bands durch das Projekt www.newcomermusic.de .

Mit mittelalterlicher Rockmusik begeistern "Schandmaul" seit bald einem Jahrzehnt immer mehr Fans. Um Nachwuchsbands den steinigen Weg in die Musikbranche zu erleichtern, ersannen sie das Projekt NewComerMusic. Mit einem Live-Wettbewerb bieten sie dabei eine große Präsentationsplattform. Die Siegerband wird ein Jahr lang von "Schandmaul", deren Plattenfirma, Bookingagentur und Management betreut. Alle vier Finalbands erhalten zudem ein mehrtägiges Musikbusiness-Coaching in einer bayerischen Musikakademie.

"Die Szene braucht mehr Kollegen wie 'Schandmaul' jubelte eine der Bands, die gar nicht gewonnen hatte", so das Rock.Büro SÜD. Dies zeige, dass Solidarität unter Künstlern noch eine vorbildliche Bedeutung haben könne. Auch bei ROCK ANTENNE ist man über die Preisträger begeistert: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Band Schandmaul einen Preisträger gefunden haben, der wirklich viele Elemente verkörpert. Kreativität für die eigene Sache und Nachwuchsförderung die nach der Theorie bis in die Praxis weitergeht und jungen Bands in Ihrer Arbeit produktiv weiter hilft," so ROCK ANTENNE-Programmchef Guy Fränkel.

Der Jury gehörten aus der Politik MdL Dr. Ludwig Spaenle (CSU/Vors. des Kulturausschusses im Landtag), MdL Dr. Linus Förster (SPD) und MdL Thomas Mütze (B'90/Grüne) an. Den Bereich Medien vertraten Guy Fränkel (Programmchef ROCK ANTENNE), Justus Fischer (Musikchef ANTENNE BAYERN) und Walter Schmich (Programmchef Bayern3),. Aus dem Bereich der Musikbranche waren u.a. vertreten Dr. Ralf Weigand (Plan 1 Media/Dt. Komponistenverband), Dr. Herwig Geyer (stv. Präsident des Europäischen Musikrates), Goar Biesenkamp (Unicade Music Group), Oliver Alexander (One Louder Publishing), Rüdiger J. Veith (Music Support Group) und Bernd Schweinar (Rock.Büro SÜD).
2006
Stadtjugendring und NEUE SZENE
Augsburg
Auf Vorschlag des Landtagsabgeordneten Dr. Linus Förster wurde der Bayerische Rockpreis PICK UP für das Jahr 2006 diesmal unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten verliehen an den Stadtjugendring Augsburg und das Stadtmagazin NEUE SZENE AUGSBURG. Aufgrund der Partnerschaft von Rock.Büro SÜD und ROCK ANTENNE - Das Digitalradio ist der Preis nunmehr mit jährlich 5.000 € dotiert. Überreicht wurde der PICK UP anlässlich einer Feierstunde im Bayerischen Landtag wieder von Staatsminister Dr. Thomas Goppel. Den Scheck übergab Guy Fränkel, Programmchef der ROCK ANTENNE.

Die Jury aus Landespolitikern sowie Vertretern aus der Musikbranche und den Medien würdigte damit  die über viele Jahre sehr erfolgreiche Nachwuchsförderung in Augsburg. Aus diesem vorbildlichen Szene-Networking gingen so bekannte Namen wie "Killerpilze", "Anajo", "Nova International" u.a.m. hervor. Zudem hat sich das Netzwerk sehr erfolgreich für den Erhalt einer ehemaligen Kaserne eingesetzt, wo zukünftig auf 15.000 qm Bandübungsräume, Künstlerateliers sowie zwei Live-Clubs entstehen werden. "Das sind elementar wichtige Plattformen für die lebendige Augsburger Kreativszene", so Bernd Schweinar vom Rock.Büro SÜD.

„Als wir gefragt wurden, ob wir den Rockpreis unterstützen möchten, haben wir nicht lange gezögert, Ja zu sagen. Der Preis setzt sich für die Nachwuchsförderung in Bayern ein, hier ist ROCK ANTENNE gerne mit dabei, wenn es um die Belange der Musikszene geht“, so Guy Fränkel, Programmchef von ROCK ANTENNE, einem 100%igen Tochterunternehmen von ANTENNE BAYERN.
2005 
HAUSMUSIK - Label/Vertrieb
München (Landsberg / Weilheim)
Auf Vorschlag des Bayerischen Rundfunks/Abt. Jugend/ZÜNDFUNK, wurde der Bayerische Rockpreis PICK UP für das Jahr 2005 an die Firma HAUSMUSIK - Label/Vertrieb verliehen. Gewürdigt wurden damit deren Verdienste um die bayerische Independent-Szene in den letzten 15 Jahren. Der Begriff der "Weilheimer-Szene" generiere heute mit Bands wie "The Notwist" u.a.m. internationales Renommee für ein kreatives Bayern in der Welt.
Das "Weilheim/Landsberger-Popwunder", so der BR-Vorschlag, sei die Geschichte eines Musikerkollektivs um den Szene-Nukleus Wolfgang Petters. "Hausmusik" habe gezeigt, wie sich Unzufriedenheit mit einer provinziellen Situation durch Eigeninitiative in Kreativität und schließlich Pop umwandeln könne. Bands wie "Notwist", "Lali Puna", "Iso 68", "Tied & Tickled Trio", "Fred Is Dead" u.a.m. stünden exemplarisch für diesen Erfolgsweg.

Überreicht wurde der Preis am 08. Mai 2006 anlässlich einer Feierstunde in der Münchener "Kranhalle" durch Staatsminister Dr. Thomas Goppel. Aus dem Kreis der früheren Preisträger waren anwesend: Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel, der designierte Vorstandsvorsitzende der GEMA, Dr. Harald Heker und Ulrike Ebenbeck, Leiterin der Abteilung Jugend/ZÜNDFUNK des Bayerischen Rundfunks (s. nebenstehendes Foto).
2004 
"Jugendtarif" WR-OKJE der GEMA
München/Berlin
Der "Bayerische Rockpreis PICK UP" wird diesmal für den GEMA-"Jugendtarif" verliehen. Die Jury aus Landespolitikern sowie Vertretern von Musikbranche und Medien würdigt damit, dass mit diesem Lizenzmodell ein erster Schritt gemacht wurde, um wieder mehr Auftritte von unbekannten Bands und Interpreten in Jugendkulturszenen zu ermöglichen.

"Für den Schutz des geistigen Eigentums und damit die Existenzsicherung der kreativen Komponisten und Texter ist die Wahrnehmung der Urheberrechte eine elementare Leistung", so der Nominierungstext. Gleichwohl heißt es weiter, sei der Preis auch Auftrag für die GEMA, bei der Tarifgestaltung im Livemusikbereich künftig verstärkt kulturelle und soziale Belange zu berücksichtigen.

Mit dem der Einfachheit halber als "GEMA-Jugendtarif" bezeichneten und seit Juli 2004 gültigen Lizenzmodell WR-OKJE für Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, wurde ein Tarif geschaffen, der es vielen Jugendkultureinrichtungen ermöglicht, wieder vermehrt Newcomer und unbekannte Künstler auf die Bühnen zu stellen. Für eine Jahrespauschale von 187,50 € können z.B. monatlich bis zu 16 Livekonzerte mit einem maximalen Eintrittspreis von 5 € veranstaltet werden.

Überreicht wurde der Preis wieder durch Staatsminister Dr. Thomas Goppel anlässlich einer Feierstunde in der "Kranhalle" in München.
2003 
ZÜNDFUNK
Bayerischer Rundfunk, Abt. Jugend,
München
Der "Bayerische Rockpreis PICK UP" des Rock.Büro SÜD wird für das Jahr 2003 an den ZÜNDFUNK des Bayerischen Rundfunks verliehen. Die Jury aus Landespolitikern sowie Vertretern von Musikbranche und Medien würdigt damit die Impulsgebung der Abt. Jugendfunk für die Präsenz deutscher Musikproduktionen im Hörfunk.

Mit der Sendung "Bavarian Open" hat der ZÜNDFUNK wichtige Akzente gesetzt, damit Interpreten und Produktionen aus Deutschland wieder eine wichtige Plattform in der Rundfunklandschaft erhalten. Die "Bavarian Open" präsentierten im November 2003 in den drei Sendesälen des BR 15 einheimische Bands und DJs. Die Auftritte wurden auch live auf Bayern2 und Bayern3 im Hörfunk übertragen. Die "Bavarian Open" wird es auch weiterhin geben; ab 2005 ist geplant, das Projekt in Bayern auf Tour zu schicken.

Überreicht wurde der Preis durch Staatsminister Dr. Thomas Goppel an Ulrike Ebenbeck (Leiterin der Abt. Jugend des Bayerischen Rundfunks) und an Hörfunkdirektor Dr. Johannes Grotzky (im nebenstehenden Bild links).
2002 
Erwin Teufel
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
In Zeiten knapper Kassen ein Projekt wie die Pop-Akademie zu realisieren, sei ein anschaulicher Beweis für die Innovationskraft eines Bundeslandes. Diesem Satz von Ministerpräsident Teufel schloss sich auch die Jury des Bayerischen Rockpreises einhellig an.

Während andere Bundesländer in finanziell schwierigen Zeiten wichtige Weichenstellungen verpassen, so der Nominierungstext des Stuttgarter Journalisten Hans Ernst (auf dem Bild links), habe Baden-Württemberg bewiesen, wie vorbildlich und visionär sich ein Land trotz schwieriger Haushaltslage für die Förderung der Rock- und Popmusik einsetzen könne. Damit engagiere sich das Land auch für die Zukunftsperspektiven der Jugend.
2001 
Bezirk Unterfranken
Würzburg

Der Bezirk Unterfranken hat mit der Schaffung der Hauptamtlichenstelle eines Popularmusikbeauftragten eine nachahmenswerte Leistung auf den Weg gebracht und gezeigt, wie man sinnvoll auf regionaler Ebene die dortigen Szenen unterstützen kann. Das Beispiel Unterfranken ist ein Modellfall für andere bayerischen Bezirke, bei denen sich ähnliches Jugendkulturengagement zu regen beginne. In anderen Teilen Deutschlands sind "Rock-/Popbeauftragte" seit Jahren Usus - in Bayern ist dies leider noch ganz anders!

Die Stelle hat binnen kürzester Zeit verdeutlicht, wie wichtig ihre Funktion ist und welch positive Resonanz damit hervorgerufen werden kann. Das lag auch daran, dass mit Peter Näder einen Bewerber ausgewählt wurde, der aus der Musikbranche kommt und selbst über eine langjährige Szene-Erfahrung verfügt.

Dies überzeugte auch die Juroren aus Politik und Musikbranche. Ihr gehörten u.a. die drei Landtagsabgeordneten MdL Dr. Ludwig Spaenle (CSU), MdL Peter Hufe (SPD), MdL Ulrike Gote (B'90/Die Grünen) sowie der Musikchef von Bayern3, Walter Schmich, an.
2000 
Walter Hertle
Livebühne "Weißes Roß", Immeldorf/Mfr.
Walter Hertle betreibt den Musikclub "Weißes Roß" in Immeldorf/Mittelfranken seit 22 Jahren "voll unglaublichem Idealismus, Engagement und persönlichen Entbehrungen", so MdL Christa Naaß, die Hertle für den PICK UP nominiert hatte. Dieses "beispielgebende Lebenswerk" wurde hervorgehoben, weil Livemusikbühnen seit Jahren vermehrt um ihre Existenz zu kämpfen haben. Und insbesondere jene Bühnen immer weniger werden, die jungen Rock- und Popbands Auftrittsmöglichkeiten anbieten - und damit maßgeblich zum Künstleraufbau beitragen.
1999 
Maigk Sommer & Stadt Aschaffenburg
Jugendkulturzentrum, Aschaffenburg
In Aschaffenburg wurde mit dem JUKUZ Musikbüro und der Halbtagsstelle eines "Musikbeauftragten" eine kontinuierliche Anlaufstelle geschafen, die vorbildlich für ganz Bayern ist. Die Stadt Aschaffenburg hat aufgrund der von Maigk Sommer erstellten und voran getriebenen Konzeption und Vorarbeit einen für alle anderen bayerischen Gebietskörperschaften vorbildlichen Weg beschritten. Das Angebot an die Bands umfasst neben der allgemeinen Beratungsfunktion und der Vermietung von Proberäumen insbesondere Konzertveranstaltungen, Seminare und Workshops, die Publikation von Szene-Samplern und das lokale Musikmagazin "Stolling Rone" sowie die Online-Datenbank "data noize".

Vorbildlich auch das Projekt "muSIC mEETS mEDIA", bei dem Muskclips gedreht, Soundtracks produziert, Filme nachvertont, CD-ROMs und Websites erstellt, sowie Konzertmitschnitte gemacht werden.
1998 
"Der Musikmarkt"
Keller Verlag, München/Starnberg
Der Musikmarkt (Keller Verlag, Starnberg/München) hat mit einer Spende in Höhe von 28.000 DM Clubs und Open-Air-Veranstalter in Bayern unterstützt und damit ein nachahmenswertes Zeichen gesetzt. Über den materiellen Aspekt hinaus, wurde die Bedeutung der Livebühnen für die bayerischen Rockszenen herausgehoben und das große Engagement sowie der Idealismus gewürdigt, ohne den viele lokale Plattformen für Rockkultur kaum mehr überlebensfähig sind.
1997 
Peter Maffay
Tutzing

Peter Maffay hat völlig uneigennützig dazu beigetragen, daß der Kontakt zwischen Rockszenen und Wirtschaft maß-geblich intensiviert werden konnte. Seine Schirmherrschaft war ein entscheidender Faktor, die Aktion "ROCK 'N' FU-TURE" mit dem Sponsor Allianz Versicherungs-AG zu realisieren. Von den 151 Clubkonzerten fanden rund zwei Dutzend auch in Bayern statt. Damit konnte die Szene unter Beweis stellen, daß auch der nonkommerzielle Rockbereich ein zuverlässiger und interessanter Partner für die Wirtschaft ist. Aus den Sponsorenerlösen für die "ROCK 'N' FUTURE 97"-CD, für die Peter Maffay ebenfalls einen Song freigegeben hat, finanziert das Rock.Büro SÜD zudem den für alle MusikerInnen wichtigen Informationsknotenpunkt www.allmusic.de im Internet.
1996 
Karl Freller
MdL, Schwabach
Karl Freller hatte maßgeblichen Anteil an der Präsenz der Popularmusik im Bayerischen Musikplan und war nachhaltig an der Institutionalisierung der "Bayerischen Rockintendanz" beteiligt. Er hat damit etwas auf den Weg gebracht, was heute in ganz Deutschland als vorbildlich bei der Rockförderung eingestuft wird.
1995 
Josef Toni Dillenkofer (†)
Direktor der Bayerischen Musikakademie Hammelburg
Der Dialog zwischen RockmusikerInnen, die kreativ sein und diese Kreativität ohne viele Grenzen auch ausleben wollen, auf der einen und Politikern wie Administration auf der anderen Seite fällt oft schwer. Trotz so mancher Wi-derstände hat Toni Dillenkofer, den Dialog mit dem "Infotreff Rockmusik" in die Wege geleitet und die Anerkennung der Rockmusik im Bezirk Unterfranken in die Wege geleitet.
1994 
Genossenschaftsverband Bayern e.V.
(Volksbanken u. Raiffeisenbanken), München
Mit dem Sponsoring des GVB für die ABMI-Aktion ("ROCKin' BAYERN-Schülerbandfestivals") wurde vorbildlich unter Beweis gestellt, daß eine Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Amateurrockmusik erfolgreich praktizierbar ist. Ima-gezugewinn auf der einen und Szeneförderung auf der anderen Seite müssen sich nicht mehr ausschließen.
1993 
Michaela u. Josef Fichtner
Redakteure der Mittelbayerischen Zeitung, Regensburg
Beide haben über viele Jahre buchstäblich schwarz auf weiß bewiesen, daß Rockmusik in der Tageszeitung nicht zur Nabelschau internationaler Stars verkommen muß. In Wort und Bild berichten sie seit langem kompetent und aus-führlich über Veranstaltungen und sonstige Ereignisse der Rockszene in der Oberpfalz. Sie wirken damit nicht nur als Multiplikatoren, sondern verhelfen der regionalen Rockszene zu mehr kulturellem und gesellschaftlichem Image. 
1992 
Martin Wehrhahn
Leiter der Abteilung Technik im Kulturreferat München
Auf seine Initiative hin wurde ein kommunaler Technikpool aufgebaut. Münchner Vereine und Kulturinitiativen können professionelle Ton- und Lichtanlagen kostenlos ausleihen. Dadurch wurde eine Vielzahl zusätzlicher Kulturveranstaltungen überhaupt erst möglich.
1991 
Dr. Max Brunner
Kulturreferent der Stadt Passau
Mit seiner maßgeblichen Unterstützung konnte die örtliche Musikinitiative ein ehemaliges Fabrikgebäude anmieten und zum Übungsraumzentrum ausbauen. Die Proberaumnot in der Dreiflüssestadt war damit auf einen Schlag behoben.   
 


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